Abenteuerreisen mit Kindern auf kinderalltag.de

Abenteuerreisen mit Kindern

Alle Jahre wieder kommt nicht nur Weihnachten, sondern ziemlich genau ein halbes Jahr später, die Urlaubszeit. In der Kita hat man uns nahegelegt, dass die Kinder zumindest 4 Wochen am Stück Urlaub haben sollten. In der Zeit war schon immer ein intensives Programm gefordert. Nachdem die Älteste der Drei jetzt schon in die Schule geht verschärft sich das Problem etwas. Die Kleine ist ganze 9 Wochen daheim und will unterhalten werden. Zeit, sich über Abenteuerreisen mit Kindern den Kopf zu zerbrechen.

Kleines Geld, Großer Spaß

Am einfachsten wäre es wohl, wenn wir uns am Anfang der Sommerferien in ein Flugzeug setzen und die 9 Wochen All-Inklusive am Pool und Strand und bei Bedarf mit Kinderanimation verbringen würden. Leider reichen unsere Geldmittel für diesen Luxus auch heuer noch nicht und der Plan endlich so richtig reich zu werden ist bisher noch nicht vollständig umgesetzt. Es bleibt also den bezahlten und hochmotivierten Animateur im Sterne-Club selbst zu ersetzen und den Kindern etwas zu bieten. Aktuell suche ich nach Abenteuerreisen mit Kindern. Ein paar Tage mehr, oder weniger in der Wildnis. Das muss nicht teuer sein und kann für die Kinder spannender sein, als wenn wir dicke Euro-Bündel im Reisebüro abgeben und in den besten Club fliegen.

Camping für Anfänger

Gut, die Wildnis ist natürlich so eine Sache. So schön es natürlich ist, dass Wölfe Europa wieder besiedeln und so erfreulich es für Artenschützer sein mag, dass der Braunbär auch in Österreich wieder seine Runden dreht, so wenig Interesse habe ich daran einem solchen Tier zu begegnen. Es ist sicher nicht erfreulich, wenn man von einem Braunbären aus dem Schlaf gerissen wird und ich möchte auch nicht wie Leonardo DiCaprio in The Revenant aussehen. Also lassen wir das mit der Wildnis und tauschen die ungezähmte Natur gegen die gezähmte Natur. Und weil wir ja Abenteuerreisen mit Kindern planen schlafen wir nicht etwa in einem Baumhaus, oder sogar in einer Pension, sondern versuchen ein paar Tage auf einem Campingplatz zu überleben. Wir wollen sparen und werden deswegen auch keinen Wohnwagen mieten, oder ein Wohnmobil ausleihen, sondern in ein hübsches Zelt investieren.

Wassersäule & Co.

Erstaunlich wie komplex die Kaufentscheidung für ein Zelt sich darstellt. Im Prinzip reicht es aus, wenn man in dem Zelt schlafen kann. Mein Mann, ich und drei Kinder sollten Platz haben. Auf einer Grundfläche von 2x2m ist das eigentlich kein Problem. Nur muss man auch damit rechnen, dass nicht immer strahlender Sonnenschein ist, sondern auch mal der eine, oder andere Regentag vorkommt. Mit 3 Kindern auf 4 Quadratmetern zu sitzen und auf besseres Wetter zu warten stelle ich mir stressig vor. Bei Abenteuerreisen mit Kindern dachte ich mehr an Abenteuer für die Kinder, als nervliche Belastung im Grenzbereich für die Eltern. Wir brauchen also ein großes Zelt und ich meine richtig groß. Dabei müssen wir natürlich auf Material, Belüftung, Komplexität des Auf- und Abbaus und natürlich die richtige Wassersäule des Familienzelts achten. Die Wassersäule gibt an welchen Wasserdruck das Zelt standhält, wie lange es also dicht bleibt. Hat man 1 Meter Wassersäule, dann hält das Material den Druck, der unter 1 Meter Wasser herrscht, aus.

Abenteuerreisen mit Kindern

Gut, man könnte jetzt natürlich kritisch hinterfragen, ob man mit dem Zelt tauchen gehen möchte, oder es nur auf einem netten kleinen Standplatz, auf jeden Fall aber an Land, aufbauen will. Die Wassersäule ist aber tatsächlich ein wichtiger Wert. Zwar steht das Wasser im besten Fall nicht mehrere Meter hoch über dem Zelt, aber ein großer Regentropfen kann ordentlich Druck auf das Zelt ausüben. Regnet es ein paar Stunden, dann steht das Zelt irgendwann im Wasser. Steht man auf dem Boden, kniet dort, oder liegt, dann drückt man sehr stark gegen den Boden und damit auf das Wasser, das unter dem Zelt auf dem Boden steht. Es wäre zwar ein Abenteuer mal in einem feuchten Zelt zu schlafen, aber irgendwie wäre es wohl auch gesundheitsschädlich.

Plan B – Der Minivan

Gut, dass wir einen Minivan fahren. Nicht nur, dass wir Kind, Kegel und ein Zelt mitnehmen können, sondern so ein Minivan kann in der Not auch ein Dach über dem Kopf bieten. Regnet es ins Zelt, oder kommt das Wasser von unten, dann kann man immer noch ins Auto umziehen. Einfach die zweite und dritte Sitzreihe umlegen und schon hat man eine Liegefläche auf der die Familie Platz findet. Plan A sieht allerdings vor die Abenteuer in den Abenteuerreisen mit Kindern, auf den Gang zur Toilette, oder zur Gemeinschaftsdusche am Campingplatz zu beschränken. Die echten Abenteuer sollten in den Köpfen der Kinder bleiben und ein ruhiger, sicherer und trockener Schlaf gehört nun mal dazu, dass die kleinen Abenteurer am nächsten Tag wieder fit sind.

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