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Das Schreibaby ruhigstellen

Manche Babies machen es ihren Eltern richtig schwer. Statt, wie erwartet ruhig und zufrieden zu verdauen und zu wachsen, reiben solche kleinen Rabauken die Nerven ihrer Eltern mit beherztem Schreien auf. Es gelingt fast nicht sie zu beruhigen. Wenn man so ein Schreibaby zu Hause hat, dann könnte das Video von Dr. Robert Hamilton, das ich bei Youtube entdeckt habe, helfen.

Kinderarzt Dr. Hamilton

Dr. Robert Hamilton ist Kinderarzt in Kalifornien und erklärt in seinem Youtube-Video, in dem er den von ihm entwickelten Griff „The Hold“ vorstellt, dass er als Kinderarzt immer wieder vor dem Problem steht, dass er sich mit den Eltern nur eingeschränkt unterhalten kann, wenn das Baby gerade schreit. Um trotz Babygeschrei ein ordentliches Beratungsgespräch mit den Eltern führen zu können hat er eine spezielle Technik entwickelt, Babies zu beruhigen. Einschränkung ist, dass es nur mit Babies bis etwa 3 Monate klappt.

The Hold

Um ein Schreibaby verlässlich zu beruhigen empfiehlt Dr. Hamilton dem Baby die Arme vor der Brust zu verschränken, das Baby an der Brust mit der einen Hand zu halten und an der Windel die zweite Hand zu platzieren. Das Schreibaby soll dabei etwa 45° Neigung nach vorne haben. Wiegt man das Kind dann leicht auf und ab, dann hört es augenblicklich auf zu schreien.

Dr. Hamilton erklärt das damit, dass die Kinder sich damit ähnlich, wie im Mutterleib fühlen und wieder ruhig werden.

Vorsicht am Hals

Ich habe nach Dr. Hamiltob gegoogelt und einen kritischen Artikel gefunden, in dem davor gewarnt wir, das Schreibaby zu würgen, wenn man „The Hold“ ausführt. Soweit ich gesehen habe, weist Dr. Hamilton aber speziell darauf hin, dass er das Baby mit Daumen und Zeigefinger am Kinn festgehalten werden soll. Auch auf die Gefahr, wenn man das Kind zu senkrecht hält wird hingewiesen. Wenn es den Kopf hebt könnte es dann nach hinten kippen und der Erwachsene könnte die Kontrolle verlieren.

Alternative für Schreibaby?

Gut, wie auch immer man die Gefahren, oder den Nutzen von „The Hold“ sieht, wer schon einmal eine Nacht mit einem hysterisch schreienden Kind verbracht hat, der kann sich wahrscheinlich an einiges erinnern, was er mit dem Kleinen gemacht hat. Bei dem Versuch das Schreibaby zu beruhigen tanzt man durchs Zimmer, läuft Runden, singt, schreit, summt, schaukelt, wippt, hüpft, federt, geht nächtlich spazieren und was auch immer noch, in der Hoffnung den Nerv des kleinen Quälgeistes zu treffen und endlich Ruhe zu haben. Wenn in so einer Situation die Methode von Dr. Robert Hamilton Erfolg verspricht, dann sollte man sie auf jede Fall einmal probieren. Vielleicht klappt es ja mit dem eigenen Baby. Wenn nicht hat Dr. Hamilton auch eine Erklärung zur Hand: Entweder das Kind hat Hunger, oder es ist krank, wenn es sich nicht beruhigen lässt 😉

 

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