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Ein Fahrradanhänger für Babys

Die Sonne scheint! Nach ein paar eiskalten Wochen, in denen der Winter sich nochmal von seiner ungemütlichen Seite gezeigt hat, ist in den letzten Tagen der letzte Schnee geschmolzen. Zeit unsere Kinderfahrräder wieder in Schuss zu bringen und eine kleine Runde zu fahren. Dabei gibt es aber mittlerweile ein Problem, oder eine Chance. Vielleicht besorge ich mir einen Fahradanhänger für Babys.

Sommer, Sonne, Fahrradfahren

Meine beiden Größeren sind mittlerweile richtig gut im Fahrradfahren. Nachdem sie beide recht flott gelernt haben Fahrrad zu fahren sind sie jetzt sicher auf zwei Rädern unterwegs. Gegen sicher habe ich ja grundsätzlich nichts einzuwenden, aber außer, dass sie sicher unterwegs sind, werden sie auch schneller und schneller. Meine Älteste ist relativ klein und mein Sohn, der zwei Jahre jünger ist, ist für sein alter groß und kräftig. Das bedeutet, dass die beiden Größeren körperlich ähnlich stark sind und auf dem Fahrrad etwa gleich schnell fahren. Die Kleinste fährt mit ihrem Roller und lässt sich von jedem Blümchen ablenken. Dazwischen ich, die die Kleinste antreibt und die beiden großen bremst, oder eigentlich immer wieder zu Pausen zwingt.

Fahrradanhänger für Babys

Auf der Suche nach einer Lösung bin ich auf Fahrradanhänger für Babys gestoßen. Damit könnte ich drei, oder noch mehr Fliegen mit einer Klatsche schlagen, weil ich dann nämlich auch mit dem Fahrrad fahren könnte. Das Angebot an solchen Anhängern ist groß, man kann sich aber gut anhand dieser Kauftipps für Fahradanhänger orientieren. Man muss darauf achten, dass der Boden des Fahradanhängers fest ist und nicht nur aus Stoff besteht. Außerdem braucht er ordentliche Gurte, damit die Kleinen sich nicht abschnallen und sicher sitzen. Zu den Rädern hin muss der Fahradanhänger fest verschlossen sein, damit kein Passagier mit den Fingern in die Speichen kommen kann. Vorne braucht er ein Netz, oder eine Plastikscheibe, weil man keinesfalls mit offenem Anhänger fahren sollte. Hochgeschleuderte Steine könnten die Kinder sonst verletzen. Ist der Fahradanhänger für Babys gedacht, dann gibt es spezielle Babysitze, die man montiert.

Win, Win, Win, Win….

So ein Fahradanhänger für Babys und Kleinkinder ist eigentlich eine klassische Win-Win-Situation. Meine Kleinste kann tiefenentspannt im Anhänger sitzen und ist nicht gezwungen, mit den älteren Geschwistern Schritt zu halten. Ich komme zu etwas Bewegung. Mein Fahrrad muss nicht großartig umgebaut werden, indem ich einen mächtigen Kindersitz darauf montiere. Außerdem ist so ein Kindersitz auch nicht für alle Kinder geeignet. Ein Fahradanhänger für Babys ist angenehmer für die Kleinsten, weil sie auch schlafen können, ohne dass der Kopf in der Sitzposition nach vorne, oder zur Seite kippt und auch größere Kinder, die nicht selbst fahren wollen, finden Platz im Anhänger. Außer den Kindern kann man auch noch allerhand Gepäck, wie z.B. einen Picknickkorb und eine Decke, oder Sandspielzeug unterbringen. Will man nicht Fahrrad fahren, dann kann man viele der Anhänger zu einem Kinderwagen mit drei Rädern umbauen.

Platzprobleme

Viele solche Anhänger kann man auch ganz einfach zusammenklappen. Man nimmt die Räder ab und klappt den Rest zusammen. Übrig bleibt ein recht flaches Paket, das sich problemlos im Kofferraum, oder im Abstellraum einlagern lässt. So kann man auch zu einem See, oder sonst einer ebenen Strecke fahren und dort mit den Kindern Radfahren. Eben ist allerdings ein gutes Stichwort. Nachdem ich kein E-Bike habe, muss ich jede Steigung mit Muskelkraft bewältigen. Zwar ist meine Kleinste nicht sehr schwer, aber auf jeden Fall ist es deutlich anstrengender mit dem Fahradanhänger für Babys auf einen Hügel zu radeln, als ohne. Das ist aber kein Problem, weil wenn ich mit den Kindern unterwegs bin kann ich ohnehin keine Bergtouren machen.

Osterhase

So wie es aussieht wird der Osterhase heuer, neben bunten Eiern, auch einen hübschen Fahradanhänger bringen. Zwei Dinge sind dabei aber auf jeden Fall zu beachten. Wenn ich im Straßenverkehr damit unterwegs bin muss der Anhänger mit einer auffälligen Fahne versehen sein, damit er von den Autos nicht übersehen wird. Außerdem müssen die Kleinen auf jeden Fall auch im Fahradanhänger einen Fahradhelm tragen. Der Helm gehört bei uns zur Standardausrüstung und nachdem ich meine Kinder von Anfang an daran gewöhnt habe, ist das auch überhaupt kein Problem. Auch wenn sie Roller fahren tragen sie ihren Fahrradhelm. Studien belegen eindeutig, dass das Risiko für schwere Kopfverletzungen mit Helm deutlich geringer ist.

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