Klamotten kaufen – ein Horror?

Schulbeginn, Sommer, oder einfach nur ein Wachstumsschub unserer Kleinen macht einen Einkauf zur unangenehmen Pflicht. Aber wie übersteht man einen Tag bei C&A, H&M und Co.?

Man sieht beim Klamottenkauf zahlreiche gestresste Familien. Die Läden sind eng und meistens sind auch die Kinderabteilungen nicht kinderwagentauglich. Sehr kleine Kinder verbringen die Zeit oft noch mit Schlafen, oder beschäftigen sich selbst. Je größer der Nachwuchs aber wird desto anstrengender wird der Einkauf für Mutter und Kind. Wenn die gelangweilten Kinder nicht gerade quengeln greifen sie beherzt nach Allem, was in ihrer Reichweite an bunten Kleidungsstücken, strategisch positionierten Stofftieren, oder Dekoration verfügbar ist. Beim Klamottenkauf ist wenigstens möglich die Kleinen zu Hause zu lassen, wenn man einen Babysitter hat, aber beim Schuhe kaufen müssen sie mit und probieren.

Wenn ein großer Einkauf bevor steht, den wir nicht stressfrei bei Amazon.de abwickeln wollen versuchen wir einen Termin unter der Woche zu finden, wo mein Mann entweder früher aus dem Büro kommt, oder Urlaub nimmt. Er kann dann mit den Kindern spazieren gehen, während ich mich in Ruhe der Kleidung widme. Wichtig ist es auch, dass man vorher ausgiebig überlegt was genau man braucht und auch eine Liste schreibt. Auch wenn man vermeintlich genau weiss, welche Kleidungsstücke benötigt werden kann in der Hektik des Einkaufs einiges auf der Strecke bleiben.
Wir haben auch entschieden keinen Shoppingmarathon mehr zu machen. Auch wenn es oberflächlich betrachtet effizient erscheinen mag fünf Geschäfte an einem Tag zu besuchen gibt es einige Faktoren, die dagegen sprechen. Das Stresslevel steigt exponentiell mit der Dauer des Einkaufs. Mit, oder ohne Kinder ist da relativ egal. Von Laden zu Laden werden es mehr und mehr Tüten, die am Kinderwagen hängen und das Manövrieren in den Läden noch schwieriger machen und am Abend hat man dann noch die Aufgabe den Einkauf zu sortieren, Etiketten abzumachen. Schliesslich wandert normalerweise die neue Kleidung in die Wäsche, was uns und unsere Waschmaschine auch noch eine Zeitlang beschäftigt.

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