Lecker Schmecker Andrea auf kinderalltag.de

Lecker Schmecker Andrea

Fernsehen bildet eben doch! Dazu muss man sich nicht einmal Dokus auf Arte ansehen. Es reicht völlig aus, sich RTL 2 anzusehen. Das mag jetzt überraschend sein, aber auch hier kann man etwas lernen, das im Alltag weiterhilft. Konkret spiele ich auf ein Spin-Off von den Wollnys an. Lecker Schmecker Wollny läuft auf RTL 2 seit 2016. Man kann Silvia Wollny mögen, oder auch nicht. Ich finde sie ganz unterhaltsam und sehe mir auch die Kochsendung gerne an. In der Sendung geht es darum, dass Silvia Wollny sich verpflichtet für ihre Familie ein Drei-Gänge-Menü für fünf Euro pro Kopf zu kochen. Sie muss dazu alle Zutaten kaufen, erfährt aber erst nach dem Essen, wieviel sie ausgegeben hat. Schafft sie es nicht, im Budget zu bleiben, oder finde weniger als die Hälfte der Familie das Essen gut, dann hat sie die Wette verloren. Fünf Euro pro Person. Das sollte ich auch hinbekommen. Also versuche ich mich mal mit Lecker Schmecker Andrea.

Wollnys

Was die meisten Menschen über die Wollnys meistens wissen, ist die Tatsache, dass die zahlreichen Kinder recht ungewöhnliche Namen haben. In einem alten Interview habe ich gelesen, dass die ersten drei Kinder noch keine ungewöhnlichen Namen hatten. Ihr gefiel es aber nicht, dass sich am Spielplatz immer mehrer Kinder umdrehten, wenn wie ihre rief. Also haben die nächsten paar Kinder recht ausgefallene Namen bekommen. Auf Jessica, Sascha und Patrick folgten also Sylvana, Sarafina, Jeremy-Pascal, Sarah-Jane, Lavinia, Calantha, Loredana und Estefania. Das Argument mit dem Spielplatz kann ich allerdings nachvollziehen. Alle unsere gemeinsamen Kinder haben, genauso wie die Kinder, die wir schon hatten, als wir uns kennenlernten, Doppelnamen. So ist es fast ausgeschlossen, dass es jemanden gibt, der denselben Namen hat.

Kochen für Großfamilien

Zwar wohnen bei den Wollnys nicht mehr alle Kinder bei der Mutter, aber insgesamt wird für 12 Personen gekocht. Bei fünf Euro pro Esser macht das also ein Budget von sechzig Euro. Mit einer einfachen Suppe, einem Hauptgang ohne teures Fleisch, oder Fisch und einem selbstgemachten Nachtisch sehe ich da kein Problem. Klar gibt es nach oben hin kein Limit, wenn man einkauft. Die fünf Euro Budget pro Person, die es bei Lecker Schmecker Wollny gibt, lassen aber sicher ausreichend Spielraum zu. Zwar ist es etwas schwieriger, wenn man wirklich alles kaufen muss und auch ein ganzes Päckchen Butter kaufen muss, selbst wenn man nur ein wenig davon braucht, aber das ist im Alltag ja anders. Kocht man, so wie ich, jeden Tag für ein paar Personen, dann hat man eigentlich ohnehin alles was man braucht daheim.

Frisch kaufen

Dabei ist es nicht einmal erforderlich, auf billige Fertiggerichte zurückzugreifen. Mit fünf Euro pro Person, lassen sich auch frische Zutaten kaufen. Silvia Wollny kauft ihre Zutaten immer im selben Supermarkt. Wahrscheinlich haben sie nur für diesen Laden auch eine Drehgenehmigung. Weil ich aber ohne meine Fans und ohne ein Kamerateam unterwegs bin, kann ich mir einfach aussuchen, wo ich was kaufe. Zum Glück tickt auch mein Mann ähnlich wie ich, wenn es ums Einkaufen geht. So kann er Abends, nach dem Büro, auch noch andere Supermärkte abklappern und auch dort die Angebote holen.

Schnäppchen

Wenn wir einkaufen, dann gibt es unterschiedliche Kategorien an Lebensmitteln. Da gibt es etwa die Vorräte. Schokolade und Knabberzeug, Konserven, wie etwa Thunfisch, aber auch Tomatenmark und passierte Tomaten, haben wir immer tonnenweise im Haus. Auch Nudeln und Reis, aber auch Mehl, Essig und Öl lagern wir in großen Mengen.Wir kaufen es immer dann, wenn es im Angebot ist. Neben den Vorräten kaufen wir unsere Standardlebensmittel. Brot, Milch, Joghurt, Eier, Butter, Käse und Wurst. Dazu gibt es selten Aktionen und wenn doch, dann hat man wenig davon, weil man die Dinge ohnehin nur in beschränkten Mengen kaufen kann. Aber trotzdem gibt es noch eine Art von Schnäppchen, die wir sehr gerne kaufen.

Mal was anderes

Wer sich das aktuelle Lidl-Prospekt, oder auch andere Prospekte einmal durchblätter, der findet dort Dinge, die aktuell, oder in den nächsten Tagen, recht günstig zu haben sind. Das ist die eine Seite. Andererseits bedeutet ein solches Prospekt auch ein paar Seiten mit tollen Anregungen. Man kann natürlich einen Speiseplan aufstellen und dann suchen, ob die Zutaten irgendwo in Aktion sind. Einfacher und zu 100% treffsicher ist es aber, wenn man die Methode umdreht. Man sucht sich ein Angebot raus und kocht dann etwas daraus. So erweitert man ganz automatisch den Speiseplan und sorgt für eine schöne Abwechslung. Also streichen mein Mann und ich auch mal Ziegenstreichkäse auf unser Sonnenblumenbrot zum Frühstück und die Kinder bekommen in die Jausenbox mal eine andere Wurst.

Angebot und Nachfrage

Mit der Methode landet man treffsicher bequem unter fünf Euro pro Person. Man muss damit auch keine Abstriche machen. Ganz im Gegenteil. Das billige, mit Zucker gestreckte und Geschmacksverstärkern verfeinerte Zeug ist nämlich nie in Aktion. Die Supermärkte bemühen sich, wirklich gute Angebote zu machen. Also setzen sie Markenartikel, Frischware und gerne auch mal Luxus-Lebensmittel, wie Lachs und Kaviar runter. Ist man flexibel und spontan genug, seine Speiseplan an die Angebote anzupassen, dann braucht man nur noch die Bereitschaft, auch mal eine längere Anfahrt zum jeweiligen Laden in Kauf zu nehmen. Mit ein wenig Zeitaufwand, der zuerst in die Recherche und dann in den Einkauf selbst fließt, kann man so genau das kaufen, was am billigsten zu haben ist.

Wochenmarkt

Genauso ist es auch mit dem Gemüse. Man bekommt es im Supermarkt, aber auch am Wochenmarkt. Dort kann man richtig sparen und bekommt für sehr sehr kleines Geld tolles Gemüse. Gegen Ende der Öffnungszeiten kann man sogar noch mehr sparen und beim Schlussverkauf ein paar gut gefüllte Tüten zum Sonderpreis bekommen. So gerne ich der lautstarken Wollny-Mutter auch dabei zusehe, wie sie ein Sparmenü kocht, es beeindruckt mich nicht sehr. Meine Einkaufsstrategie ist vielleicht nicht die effizienteste und kostet durchaus etwas Zeit. Wechselt man von Supermarkt zu Supermarkt und holt dort immer die Schnäppchen und Angebote, dann sorgt das für Abwechslung auf dem Speiseplan. Lecker Schmecker Andrea gibt es bei uns also jeden Tag.

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