Weihnachtsbäckerei ohne Zucker auf kinderalltag.de

Weihnachtsbäckerei ohne Zucker

Nun, man kann zusammenfassend eigentlich sagen, dass es sehr wenig in unserem Leben gibt, was uns wirklich unbedenklich ist. Erzeugen wir mit irgendetwas, das wir tun, kein CO2, oder schädigen die Umwelt auf andere Weise, dann ist es zumindest ungesund. Was nicht eindeutig in Studien als schädlich und schlecht beschrieben wurde, steht eigentlich immer unter Verdacht. Mobiltelefonis, Fernsehen, Radio und 5G greifen uns mit elektromagnetischen Schwingungen an und wir bewegen und ohnehin in einer lebensfeindlichen Umgebung. Zumindest, wenn man machen Studien glaubt. Allerdings ist nicht alles als Hysterie, Verschwörungstheorie, oder Angstmache vom Tisch zu wischen. So hat unser Zuckerkonsum dramatische Auswirkungen auf unseren Körper. Ein guter Grund, sich passend zur Jahreszeit, Gedanken zu Weihnachtsbäckerei ohne Zucker zu machen.

Zucker

Zucker ist toll. Er wirkt wie eine Droge und wer schon mal Nachts nervös nach einem Stück Schokolade gesucht hat, der weiß, wovon ich spreche. Das Image der strahlend weißen Kristalle, die in natürlicher Umgebung geerntet und liebevoll in Tüten verpackt wird, ist blütenweiß. Ein reines Naturprodukt und außerdem weit weniger kalorienreich, als man denkt. 100g Zucker haben lediglich 400 kcal. Butter hat im Vergleich dazu etwa 750 kcal. Was spricht also dagegen, dass wir Zucker konsumieren? Viel, wenn man einzelnen Experten glaubt. Die Zuckerlobby ist mächtig und beeinflußt ganz offensichtlich auch die Politik. Es gibt nur in sehr wenigen Ländern Steuer auf zuckerhaltige Produkte und oft ist die Argumentation der Politik auffällig ident mit der, der Zuckerproduzenten. Ich habe letztens das Buch Die bittere Wahrheit über Zucker gelesen und mich danach noch ein wenig mit dem Thema beschäftigt.

Zu viel des Guten

Auch wenn Zucker ganz wunderbar schmeckt und uns glücklich macht, verursacht er große Problem in unserem Körper. Die Tatsache, dass Fett sehr viele Kalorien hat, hat dazu geführt, dass eine Weile lang, alles fettreduziert wurde. Die Meinung war, dass das Fett schlichtweg ungesund ist, also hat man es nach und nach aus den verschiedenen Nahrungsmitteln entfernt. Heute wird der Fettanteil auf den Verpackungen groß und deutlich lesbar angedruckt. Wieviel Zucker enthalten ist, findet sich meist nur im Kleingedruckten. Das Problem ist nämlich der Geschmack. Wenn man das Fett dramatisch reduziert, schmeckt das Essen nicht mehr. Also hat die Lebensmittelindustrie einen tollen Ersatz dafür gefunden. Heute wird einfach Zucker ins Essen gemischt. Zucker schmeckt gut, und das Bewußtsein für die negativen Seiten ist einerseits noch nicht ausgeprägt und andererseits wird es von der Zuckerindustrie unterdrückt.

Insulin

Diabetes ist als Diabetes Typ 1 eine Stoffwechselerkrankung. Die Bauchspeicheldrüse produziert normalerweise Insulin, wenn Zucker im Blut ist. Das sorgt dafür, dass die Zellen den Zucker aufnehmen. Bei Diabetes Typ 1 wird zu wenig Insulin produziert und der Blutzucker bleibt hoch. Allerdings gibt es auch Diabetes Typ 2, der eine Folge unserer Lebensweise ist. In sehr sehr vielen industriell gefertigten Lebensmitteln findet sich Zucker in rauen Mengen. Der raffinierte Zucker ist nicht nur durch seine Menge ein Problem. Er steht dem Körper auch sehr schnell zur Verfügung. Ein Apfel enthält ebenfalls Zucker, aber bis unser Verdauungssystem ihn verfügbar gemacht hat, vergeht eine Weile. Trinkt man ein Glas Limonade, oder isst eine Portion Fertiglasagne, dann gelangt der Zucker quasi sofort ins Blut. Und weil wir oft den ganzen Tag Zucker konsumieren, haben wir auch ständig Zucker im Blut. Das sorgt dafür, dass auch ständig Insulin produziert wird. Der hohe Insulinspiegel im Blut sorgt irgendwann dafür, dass Insulin nicht mehr wirkt. Die Zellen reagieren einfach nicht mehr und man spricht von einer Insulinresistenz.

Zuckerfrei ist besser

Damit bleibt der Zucker im Blut und landet schließlin der Leber, wo er zu Fett umgewandelt wird. Die Aufnahme von raffiniertem Zucker sollte also möglichst gering gehalten werden. Meine Kinder trinken nur in Ausnahmefällen Limonade und ich koche ohne Fertigprodukte. Klar lässt es sich nicht zu 100% vermeiden, aber wo es geht, lassen wir den Zucker weg. Tatsächlich gibt es auch wunderbare Alternativen. Eine beliebte Alternative ist Kokosblütenzucker. Ein paar Informationen dazu findet man unter kokosbluetenzucker.net. Der Kokosblütenzucker ist weniger süß und schmeckt malziger, hat aber einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Zucker. Er enthält verschiedene Nährstoffe, die es dem Körper schwerer machen, ihn zu verdauen. Während der normale Zucker fast augenblicklich in Blut gelangt, wird der Kokosblütenzucker erst nach und nach abgegeben. Das ist ein gewaltiger Vorteil.

Weihnachtsbäckerei ohne Zucker

Auch wenn Zucker in Fertiggerichten, wie Burger, oder Fisch eigentlich nicht notwendig ist, kommt er dort zum Einsatz. In Bäckerei spielt er allerdings eine entscheidende Rolle und ist auch wichtig für den Geschmack. Also ist Weihnachtsbäckerei ohne Zucker geschmacklich eher enttäuschend. Mit einer passenden Zuckeralternative kann man die Weihnachtsbäckerei ohne Zucker so backen, dass sie auch schmeckt. Weil etwa Kokosblütenhonig aber anders schmeckt, als Zucker, macht es Sinn, spezielle Rezepte dazu zu suchen. Er ist weniger süß und hat einen malzigen Eigengeschmack. Dosiert man ihn richtig, kann man damit aber problemlos und ohne Nachteile backen. Es ist heute nahezu unmöglich Zucker komplett auszuweichen. Ihn aber zu reduzieren und bewußt zu konsumieren, ist ein Beitrag zur eigenen Gesundheit. Speziell bei meinen Kindern lege ich daher großen Wert darauf. Die Inhaltsstoffe genau zu lesen und Getränke und Lebensmittel mit zu hohem Zuckergehalt nicht zu kaufen ist mittlerweile selbstverständlich für mich.

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