Wellness statt Wickeltisch - Badezimmer planen auf kinderalltag.de

Wellness statt Wickeltisch – Badezimmer planen

Neun Monate lang kann man es nicht erwarten, dass der kleine Wurm das Licht der Welt erblickt. Kaum ist er da gibt es schon wieder das nächste Etappenziel, das man vor Augen hat. Lächeln, Krabbeln, Laufen, Kita, Sauber werden,  Schule, Studium und schließlich Ausziehen und auf eigenen Beinen stehen sind Programmpunkte auf die man sehnsüchtig wartet. Nachem die Kleinste das mit der Kita gemeistert hat, steht der nächste Punkt auf der Agenda. Zeit zum Badezimmer planen!

Rasante Entwicklung

Es vergeht mit drei Kindern kaum ein Tag an dem nicht eines der drei etwas Neues gelernt hätte. Tolle Bilder, überraschend logische Argumentationen und kritische Fragen und die Idee es mal eine Weile ohne Windel zu probieren. Atemberaubend, den Kleinen zuzusehen und in der ersten Reihe dabei zu sein, wenn sie groß werden und sich entwickeln. Es gibt immer wieder anstrengende Tage, aber diese Entwicklung zu erleben ist auf jeden Fall eine kleine Entschädigung für die täglichen Mühen.

Weiter so

Die Entwicklung der Kinder ist nicht nur eine wunderbare Sache, die man sehr gerne beobachtet, sondern auch eine kontinuierliche Entlastung der Eltern. Wo die Kleinen eben noch gefüttert werden mussten, da löffeln sie jetzt ihr Essen selbst und verteilen es beherzt am und um den Tisch. Mussten sie vor gar nicht allzu langer Zeit noch alle drei Stunden mit frischer Babynahrung, oder der Brust gefüttert werden, da schlafen sie heute brav und ruhig die ganze Nacht durch. Alles in Allem also eine erfreuliche Entwicklung die sich da abzeichnet und die jede Menge Vorteile bringt. Die Kleinen werden selbstständiger und man muss nicht mehr Alles für sie tun.

Ende einer Ära

Gaaaaaaaaaaaaanz hinten am Horizont, ganz klein und mit freiem Auge kaum zu sehen, mit der richtigen Motivation aber durchaus wahrnehmbar kommt das Ende einer Ära langsam, aber sicher auf uns zu. Die Ära der Windeln neigt sich dem Ende entgegen. Seit 6 Jahren passiert bei uns allerhand unerfreuliches in den Windeln und entgegen aller Würgereflexe machen mein Mann und ich das wieder weg. Eine ist schon komplett weg davon, mein Sohn trägt sie nur noch zur Sicherheit Nachts, aber die Kleinste macht uns noch viel Freude und auch andere weniger schöne Dinge. Allerdings besteht berechtigte Hoffnung, dass sie damit aufhört. Sie interessiert sich brennend für unsere Toilette, legt gerne selbst die Windel ab und setzt sich mal zur Probe auf den Toiletten-Kindersitz. Grund genug für meinen Mann und mich gleich mal über unsere windelfreie Zukunft nachzudenken.

Tschüss Wickeltisch

Wir haben ein schönes Bad in unserer Wohnung. Riesig mit Badewanne und Dusche und groß genug neben einem großen Kasten, der Waschmaschine, einem Waschtisch und einem zweiten Kasten auch noch der ganzen Familie genug Platz zum Duschen, Zähneputzen und Umziehen zu bieten. Zwar gibt es kein Tageslicht, aber eine effiziente Lüftung, die auch bei exzessiven Duschvorgängen den Spiegel beschlagsfrei hält. Es gibt allerdings einen kleinen Nachteil und klein ist in diesem Fall nicht gut. Es geht um die Dusche. Da hat der Bauherr am falschen Ort gespart. Statt im riesigen Bad auch eine riesige Dusche zu montieren haben die sparsamen Hausherren zum kleinsten Modell gegriffen. Was für Barbie und Ken schön geräumig wäre, das macht uns alle nur bedingt glücklich. Eine große Armatur macht den Platz in der 70x70cm Duschtasse nochmal kleiner. Also haben wir Eins und Eins zusammengezählt!

Badezimmer planen

Eins und Eins ist ja bekanntlich zwei, also ergibt eine kleine windelfreie Prinzessin und eine deutlich zu klein geratene Dusche ganz eindeutig einen Auftrag: Badezimmer planen ist angesagt!

Mein Mann kann ja grundsätzlich Alles, allerdings zeigt er das viel zu selten. Wir haben eine sehr lange Liste mit den Dingen, die man im Haushalt erledigen müsste. Dumm nur, dass er so selten Zeit (und Lust) für solche Dinge hat. Also steht der neue Blumentopf für ein paar Wochen am Balkon, bevor wir den Ficus umtopfen und Löcher in Wänden klaffen relativ lange, bis mein Hausmeister sie zuspachtelt. Gut, er verbringt lieber Zeit mit den Kindern und muss nun mal tagsüber arbeiten, also will ich ihm das nachsehen. Das Problem der kleinen Dusche und das Projekt Badezimmer planen haben wir daher einvernehmlich in Hände gelegt, die mehr Zeit haben.

Der Arbeitsauftrag

Nachdem wir auf der Website www.elements-show.de getestet haben, welcher Badtyp wir sind und festgestellt haben, dass wir zu 75% zum qualitativen Wohlfühlbad tendieren haben wir direkt einen Termin bei der Österreichischen Niederlassung von Elements vereinbart. Oma hat sich für einen Samstagvormittag um ihre Enkelkinder gekümmert und wir haben einen Termin zum Badezimmer planen wahrgenommen. Das Ziel der Planung war denkbar einfach. Wickeltisch und viel zu kleine Dusche weg und dafür eine Dusche hin, die den Namen Dusche auch verdient. Onhe konkrete Vorstellung sind wir zum Termin gefahren.

Kaffee und Badewanne

In der Elements-Ausstellung in Wr. Neudorf, südlich von Wien sind auf 700m² jede Menge Bäder ausgestellt. Bei einem Kaffee haben wir unserem Berater unsere Wünsche erzählt und ihm Fotos von unserem Badezimmer gezeigt. Im Prinzip geht es tatsächlich nur um die Dusche. Wir wollen die bestehende Dusche durch eine Größere ersetzen. Dazu hätten wir gerne eine fest montierte Regendusche und eine zusätzliche Handbrause und eine Thermostatamatur. Weil wir schon dabei sind, wollen wir auch gleich einen neuen schönen Wasserhahn für den Waschtisch haben. Der Alte ist schwer zu reinigen und recht unpraktisch. Kaum war der Kaffee getrunken war Bewegung angesagt.

Ausstellung

Der Vorteil einer Ausstellung ist, dass eben sehr viel ausgestellt ist. Es gab tatsächlich nichts, was uns Boris, unser Berater, nicht zeigen live zeigen konnte. Sogar als wir nach verspiegelten Duschtrennwänden gefragt haben, konnte er uns ein passendes Ausstellungsstück zeigen. Wir sind also unter verschiedenen Duschköpfen gestanden und haben uns über die Vorteile der verschiedenen Varianten unterhalten. Duschtassen in verschiedenen Größen mit unterschiedlichen Amaturen und Brausen haben wir genau unter die Lupe genommen und uns so ein sehr klares Bild davon machen können, wie große 80×100, oder 80×140 wirklich ist.

unaufdringliche Geduld

Der Termin war wirklich überraschend angenehm. Man wollte uns nichts verkaufen, nach dem wir nicht gefragt haben und auch die schwierigsten Aufgabenstellungen wurden gemeistert. So wollte mein Mann unbedingt eine Waschtischamatur, bei der der Hebel in der Kaltstellung nach vorne ragt. So können die Kinder ihn gut erreichen und laufen nicht Gefahr sich mit heißem Wasser zu verbrühen.

Aus unseren Angaben hat Boris dann, nachdem wir weg waren, ein Angebot und ein 3D-Bild von unserem Bad gemacht. Jetzt muss nur noch unsere Kleinste mitspielen und die Windeln ablegen, damit wir den Wickeltisch endlich loswerden und Wellness statt Wickeltisch in unser Bad einbauen lassen können 😉

 

Das Original
die Planung

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*