Nominierung zum Liebster Award auf kinderalltag.de

Liebster Award – Nominierung von berggeschwister.de

Ein kleines bisschen überrascht, aber natürlich auch geehrt fühle ich mich, weil mich Jenny von berggeschwister.de für den Liebster Award nominiert hat. Ich freue mich über jede Nominierung und natürlich nehme ich auch diesmal die Herausforderung an und beantworte die Fragen von Jenny!

Der Liebster Award

Es ist länger her, dass ich das letzte mal zum Liebster Award nominiert wurde, aber ich finde die Idee hinter dem Liebster Award einfach eine tolle Sache. Es ist wunderbar, wenn Blogger sich, wie auch immer untereinander ein wenig vernetzen und man dem Leser auch einmal ein anderes Blog präsentiert. Die Methode sich gegenseitig Fragen zu stellen ist gut geeignet, dass sich die, oder der Nominierte vorstellen kann. Die Regeln zum Liebster Award habe ich in meinem Beitrag Ur Lieb! zusammengefasst.

Also starten wir mit meiner Beantwortung:

Die Fragen von Jenny

Jenny stellt in Ihrem Beitrag Liebster Award 11 Fragen – 11 Antworten 11 Fragen, die ich hier gerne beantworte, auch wenn es nicht immer leicht ist 😉

Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ja, das ist so eine Sache. Mein Mann arbeitet im EDV-Bereich und hat richtig Spaß daran gehabt mir hier alles einzurichten. Die Idee zu Bloggen ist eigentlich eine ältere Idee. Man verbringt jeden Tag zahlreiche Stunden damit, sich um Haushalt und Kinder zu kümmern und es war mir schließlich ein Bedürfnis meine Erlebnisse aufzuarbeiten. Es funktioniert perfekt, sich einfach mal die Zeit zu nehmen, das Erlebte, oder einen Gedanken aufzunehmen und in Ruhe ein bisschen im Kopf zu kneten und zuzusehen, wie sich aus den Gedanken ein kleiner Beitrag auf dem Bildschirm bildet, der mich oft zu einem (auch für mich)  überraschenden Schluss bringt. Selbstreflexion für Fortgeschrittene 😉 Dabei ist es ja mehr und ich reflektiere mich quasi den Leserinnen….

Was fällt dir beim bloggen am schwersten?

Ich habe ja auch eine Facebookseite und dort bekommt man sehr unmittelbar mit, ob ein Beitrag gesehen, gelesen und vielleicht sogar kommentiert und geliked wird. Oft schreibe ich mir etwas aus tiefsten Herzen von der Seele und freue mich über das Ergebnis, aber der „Erfolg“ des Beitrags bleibt komplett aus. Ein anderes mal finde ich den Beitrag weniger gelungen, aber auf Facebook kommt er extrem gut an. Das zu verstehen ist es, was mir am schwersten fällt. Jede und Jeder im Internet und auch auf Facebook hat in der Hand interessante Artikel und Beiträge voranzutreiben. Wird auf einen Artikel reagiert, dann nimmt Facebook das als positives Signal und zeigt ihn anderen Usern. Mit einem winzigen Klick auf gefällt mir, oder einem Kommentar wird ein Beitrag erfolgreicher und andere User bekommen auch eine Chance ihn zu lesen. Schade, dass die Leser so sparsam sind mit ihren Reaktionen…

Vermisst du etwas aus der kinderfreien Zeit?

Ja! Lange schlafen, das Wochenende im Bett verbringen, einmal sitzen bleiben, wenn es gerade passt, Fernsehen für Erwachsene, nur einmal die Woche Staubsaugen, den Spiegelschrank gaaaaaanz selten Putzen, eine Sache kochen und essen, allein sein, in Ruhe etwas lesen, durchschlafen, Frau sein, alleine shoppen gehen, mal etwas liegen, oder stehen lassen, Stille, meine Musik hören, selbst entscheiden, wohin ich gehe, nur für mich selbst verantwortlich sein, spontan sein, einen billigen Urlaub machen, auf einer Parkbank sitzen und die Ruhe genießen, alleine duschen, alleine auf Toilette gehen, nur meine eigene Unordnung wegräumen, Platz haben, um nur Einiges zu nennen.

 

Was ist deine größte „Erkenntnis“ seit du Kinder hast?

Mutterliebe. Dieses Gefühl kennt man erst, wenn man ein Kind hat. Wenn es sich das erste mal im Bauch regt, dann wird einem klar, dass man plötzlich die Verantwortung für einen winzigen Menschen trägt. Das Kind würde ohne mich hoffnungslos zugrunde gehen. Diese unglaubliche Last, die einer Mutter mit der Empfängnis aufgebürdet wird, wird erst dann bewußt, wenn man einmal einen echten Grund zur Sorge hat. Hat das Kind das erste mal Fieber und liegt wie ein Häufchen Elend in seinem Bettchen, dann zerreisst die Hilflosigkeit Dich innerlich. Wenn man statt dem üblichen Lächeln und den strahlenden Augen nur ein mattes, blasses Gesicht im Bettchen sieht, dann sitzt man als Mutter voller Sorge daneben. Ist das Kind in Gefahr, dann trifft Dich Deine Rolle eiskalt. Dass ich eine gewaltige Verantwortung trage und alles für meine Kinder tun würde, das ist eine große Erkenntnis!

 

Wie wichtig sind euch und euren Kindern Rituale?

Wenn wir von unserem Alltag abweichen, dann bringt das die Kinder nachhaltig aus dem Gleichgewicht. Es gibt allerdings Rituale, die sich einbürgern und die ich bewußt durchbreche. Wenn die Kleinen den dritten Tag in Folge beim Zähneputzen Probleme machen, dann wird der Ablauf einfach verändert. Aber die Kinder sind sehr sensibel. Wenn mein Mann und ich selten, aber doch einmal etwas vorhaben, wenn die Kleinen schlafen, dann merken sie diese Stimmung sofort und das Einschlafen wird zu einem größeren Projekt.

 

Was möchtest du noch erreichen in deinem Leben?

Ich würde gerne meine Kinder sicher auf die eigenen Beine stellen. Wenn sie im Leben bestehen, den Schulalltag und später Berufseinstieg und Familiengründung bestehen, dann habe ich alles richtig gemacht. Ich selber habe darüber hinaus keine großen Ziele. Der Reichtum, den ich seit Jahrzehnten anstrebe wird wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Darüber hinaus bin ich ganz zufrieden und lasse erst einmal alles auf mich zukommen.

 

Gibt es etwas, dass du immer schon tun wolltest, dich aber bisher nicht getraut hast?

Da würde mir nichts einfallen. Die vagen Ideen, die in meinem Kopf ab und zu herumgeistern würde ich nicht als etwas bezeichnen, was ich immer schon tun wollte. Natürlich hat man Träume, man ist aber auch realistisch und ich kann wirklich sagen, dass ich zufrieden bin. Ich habe im Leben schon viel erlebt, jetzt bin ich in meiner Rolle als Mutter ausgelastet und es fehlt mir an nichts, außer den Dingen, die ich vier Fragen weiter oben angeführt habe 😉

 

Wie verbringst du oder ihr den Abend, wenn die Kinder im Bett sind?

Erst ein Glas Wein mit meinem Mann am Balkon. Dann ein bisschen Bloggen und im Internet surfen. Dann ein wenig Fernsehen und ab ins Bett.

 

Was lässt deinen Geduldsfaden reißen?

Die Trotzphase meines Sohnes. Das geht auf keine Kuhhaut! Wenn er seine fünf Minuten hat, mich zuerst um 05:30h aus einer der wenigen Tiefschlafphasen reisst und dann auch nicht still halten will, sondern es unbedingt darauf anlegt auch noch seine Schwestern um die Uhrzeit zu wecken, dann bin ich am Limit. Ja, Schlaf ist mir wichtig und wenn ich zu wenig bekomme, dann lässt das meinen Geduldsfaden dramatisch dünner werden.

 

Was würdest du werdenden Eltern mit auf den Weg geben?

Seid konsequent! Das klingt hart, aber mit Ausnahmen tut man den Kindern nichts Gutes. Ein Kind braucht ganz klare Regeln und Grenzen innerhalb derer es sich bewegen darf. Solche Regeln geben dem Kind Sicherheit und Halt. Natürlich heißt das nicht, das Kind einzusperren und übermäßig streng zu sein, aber eben konsequent. Es sollten jeden Tag dieselben Dinge verboten sein und dieselben Dinge erlaubt sein. Anders ist das für das Kind einfach nicht zu verstehen. Zieht das von Anfang an durch, es wird dem Kind, Euch und dem Zusammenleben als Familie sehr sehr gut tun!

 

Wer ist deine größte Inspiration?

Das ist einfach: Mein Leben! Ich lebe mit drei Kindern und darf erleben, wie sie wachsen und sich entwickeln. Viel ist immer wieder gleich, aber auch die Abwechslung kommt nicht zu kurz. Die Kinder lernen fast jeden Tag etwas Neues und überraschen mich immer wieder mit unerwartet reifem Benehmen. Das Wunder Mensch kann man als Mutter jeden Tag live und in der ersten Reihe beobachten!

Meine Fragen

Und natürlich habe ich auch 11 Fragen zum Liebster Award:

  1. Wie würdest Du Deinen Blog jemanden beschreiben, der ihn nicht kennt?
  2. Wie läuft das bei Dir ab, wenn Du blogst? Wieviel Zeit verbringst Du mit Deinem Blog?
  3. Sind für Dich Besucherzahlen wichtig?
  4. Wie stellst Du Dir Deine LeserInnen vor?
  5. Was ist Dein Ziel mit Deinem Blog?
  6. Hast Du so etwas wie einen Redaktionsplan, oder schreibst Du spontan drauf los?
  7. Woher kommen Deine Themen?
  8. Gibt es ein Thema, das immer wieder in Deinem Blog vorkommt?
  9. Wo ziehst Du die Grenze, was Du Deinen Lesern von Dir erzählst und was privat bleibt?
  10. Liest Du selbst in anderen Blogs?
  11. Hast Du einen Lieblingsbeitrag und was ist der Grund dafür?

Meine Nominierungen

Das mit dem Nominieren zum Liebster Award hole ich in den nächsten Tagen nach. Ich schreibe mal ein paar Blogerinnen an und wenn sie zusagen, dann werde ich sie hier ergänzen…

Und hier ist auch schon die erste Nominierung:

Nicole von urlaube-oesterreich.at

Dajana von mitkinderaugen.com

 

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