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Ich will bloggen – Tipps zum Blog erstellen

Der Einstieg ist eigentlich ganz einfach. Zumindest, wenn man einmal den Entschluss gefasst hat, es zu versuchen. Am Anfang stehen ein paar technische Hürden, die man nehmen muss, aber im Netz gibt es unzählige Tutorials und Foren, die sich mit dem Thema Blog auseinandersetzen. Es ist also eigentlich ganz einfach, einen eigenen Blog zu starten. Trotzdem kann es hilfreich sein, Tipps von jemanden anzunehmen, der schon länger ein eigenes Blog betreibt.

Drum prüfe, wer sich ewig binde

Stefan ruft auf seinem Blog zu einer Blogparade zum Thema „Eigenen Blog erstellen – 3 wichtige Tipps zum Start“ auf. Das hat zwar wenig mit dem Thema meiner Website zu tun, aber auf der anderen Seite ist das die Basis dafür, dass ich es schaffe hier fast jeden Tag einen Artikel zu verfassen. Ich selber mag dieses Hobby. Es ist motivierend, wenn Leser auf meine Beiträge reagieren und es tut mir verdammt gut, wenn ich mir allabendlich das Erlebte noch einmal durch den Kopf gehen lasse. Also nehme ich einfach mal Teil an der Blogparade und bringe ein paar Gedanken zu dem Thema ein.

3 Tipps zum Thema Blog erstellen

Es macht wenig Sinn, wenn ich hier auf die Technik eingehe. Ja, man braucht einen Provider und ja, man muss sich für ein Content-Management-System entscheiden. Ich hab es mir da ganz einfach gemacht und kann das jeder angehenden Bloggerin nur raten. Ich habe einen EDV-Fachmann geheiratet und ihn das machen lassen. Dann hat er mich Nulpe auf dem Gebiet kurz eingeführt und dann mit dem Teil allein gelassen. Mittlerweile bin ich Profi. Wenn man bei Null anfängt, dann sollte man sich vielleicht auch einen Profi suchen, auch wenn man ihn nicht unbedingt dafür heiraten muss. Wen es jemanden interessiert: Meine Seite liegt bei one.com und ich verwende WordPress. So, das allein ist aber noch kein Tipp. Die drei, meiner Meinung nach, wichtigsten Tipps kommen jetzt.

1. Tipp – Lerne SEO

Das ist vielleicht ein ungewöhnlicher, oder unerwarteter Tipp. Warum sollte man als Erstes das Optimieren von Seiten für Suchmaschinen (Search Engine Optimization) lernen, wenn man noch gar keine eigene Seite hat. Ganz einfach deswegen, weil schon mal der Name der Seite, das Thema, das Hauptkeyword, die Domain und noch tausend andere Dinge vorher geklärt werden sollten. Außerdem umfasst der Begriff SEO nicht nur das reine Optimieren einer Seite, sondern auch den Einsatz verschiedener Tools.

Zahlen kennenlernen

Man muss mit Pagerank, SERP´s, Alexa-Rank, MOZ, dem Keyword Planner, der Search Console, usw. auf Du und Du sein, wenn man mit seiner Seite etwas, oder zumindest irgendjemanden erreichen möchte. Die Idealisten unter den Bloganfängern werden jetzt vielleicht einwenden, dass es ja nicht um Kommerzialisierung und einen Wettbewerb geht, sondern darum seine Gedanken mit der Welt zu teilen und einfach niederzuschreiben. Allerdings kann man genausogut einen kleinen Notizblock verwenden um seine Gedanken aufzuschreiben und wenn man sie mit der Welt teilen will, dann kann man einen Papierflieger falten und den verschriftlichten Gedanken fliegen lassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand die tolle Notiz dann liest ist genauso hoch, wie wenn man seinen Ausführungen auf einer Website veröffentlicht, die bei Google auf Seite 197 aufscheint.

es zahlt sich aus

Wer also das Thema ordentlich angehen möchte, der sollte sich informieren auf was man achten muss. So sollte man beispielsweise gleich darauf achten, ein Theme zu verwenden, das responsive ist, sich also auch auf Mobilgeräten gut lesen lässt. (Das hab ich Anfangs verabsäumt.)

Es ist einfach depremierend, wenn man die Seite kinderalltag.de betreibt und wenn man in Google nach kinderalltag, oder sogar kinderalltag.de sucht, nicht auf der ersten Seite aufscheint. Ich blogge um gelesen zu werden. Ich will Kommentare und Interaktion. Ich will, dass meine Gedanken ankommen, zum Schmunzeln, oder Nachdenken anregen und zumindest irgendetwas auslösen, wenn man sie liest.

Heute findet man meine Seite bei Google.de auf Rang 1, wenn man nach kinderalltag sucht. So soll es sein, auch wenn das ein paar Monate dauert.

2. Tipp – Plane gut

So ein Blog ist redaktionelle Arbeit. Wenn man sich zum Ziel setzt, so wie ich, fast täglich einen Beitrag zu veröffentlichen stößt man auf zwei Probleme. Das erste Problem sollte man unbedingt bevor wir einen Blog erstellen lösen. Es geht um das grundlegende Thema der Website. Ich habe in den letzten 11 Monaten etwa 170 Beiträge geschrieben. Im ersten Jahr werde ich es also etwa auf 200 Beiträge bringen und diese Menge möchte ich auch weiterhin jährlich schreiben. Das kann ich tun, weil das Thema, meine Kinder und mein Haushalt, mich tagtäglich beschäftigen. Es sollte also sehr genau überlegt werden, wieviel man zu einem Thema schreiben kann.

ein Brainstorming

Am besten man setzt sich einmal kurz hin und macht ein kleines Brainstorming mit Themen für Beiträge. Geht das locker von der Hand und man kann endlos weiterschreiben, dann ist das eine ausgezeichnete Basis. Stockt man schon dabei und muss gut überlegen, was man nach zehn, oder zwanzig Beiträgen schreibt, dann sollte man vielleicht ein anderes (Haupt)Thema nehmen. Also das eigene Thema ein bisschen weiter stecken und planen, in welche Richtungen man den Blog entwickeln könnte. Eine ähnliche Übung für ein Brainstorming wären auch die Kategorien, die man in seinem Blog anlegen möchte. Das hilft auch um den Umfang des Themas zu begreifen.

der Themenspeicher

In weiterer Folge wird sich zeigen, dass interessante Themen für einen Beitrag Gold wert sind. Man sollte sich also ein System überlegen, wie man Geistesblitze rasch notiert. Ich nutze dazu mein Smartphone und schreibe mir einfach ein Mail. Abends am PC hab ich dann all die Ideen im Posteingang und kann mich an die Umsetzung machen. Ein Themenspeicher sollte immer zur Hand sein. Man sollte jede Idee aufheben und in einer Liste speichern, auch wenn sie noch nicht umgesetzt wurde. Es gibt einfach Phasen, in denen das Tagesgeschehen nicht viel hergibt und dann ist die Stunde des Themenspeichers gekommen.

der Redaktionsplan

In weiterer Folge macht es Sinn einen simplen Redaktionsplan zu machen. Wann schreibe ich welchen Artikel? Gibt es eine Serie, bzw. einen mehrteiligen Artikel, den man regelmäßig herausgeben möchte. Gibt es Ereignisse, wie Sommerschlussverkauf, Zeitumstellung, olympische Spiele, EM, Feiertage, die man im Redaktionsplan berücksichtigen sollte? Macht es Sinn wichtige Beiträge anzukündigen, oder einen Spannungsbogen mit mehreren Artikeln aufzubauen, bevor das eigentliche Thema behandelt wird? Ein Redaktionsplan ist sehr wichtig. Es reicht ein Kalender, in den man einfach die Themen einträgt. Und das führt uns auch schon zum 3. Tipp zum Blog erstellen.

3. Tipp – Sei professionell

Einen Blog erstellen ist eine ganz einfache Sache. Technisch zumindest. Auch wenn man ein Thema hat und eine minimale grafische Begabung kann man Layout und Logo leicht mit den Tools, die WordPress bietet umsetzen und eine ansprechende Seite erstellen. Um aber eine Leserschaft aufzubauen ist lange und beharrliche Arbeit notwendig. Sieht man neidisch auf andere Blogs in denen sich hunderte Leser tummeln und eifrig kommentieren, oder veröffentlicht die Betreiberin gar eine Statistik über ihre Seitenzugriffe, bei der man blass und ehrfürchtig wird, dann muss einem bewusst werden, dass dahinter nicht Glück, oder ein besonderes Talent steckt, sondern lange harte Arbeit.

Die Verpflichtung ernst nehmen

Wenn wir ein Blog erstellen, dann ist diese Seite erst einmal völlig unbekannt. Niemand wir den Blog jemals finden, oder suchen. Um sich einen Namen im Netz zu machen hilft es nicht zu warten. Alte Seiten sind zwar besser als ganz neue, aber an den Platzierungen und der Auffindbarkeit der Seite wird sich wenig ändern. Daher sollte man vom ersten Beitrag an professionell und zielstrebig arbeiten. Dazu gehört, meiner Ansicht nach, ein Themenspeicher und ein Redaktionsplan.

Die Zahlen im Blick behalten und reagieren

Außerdem sollte man seine Zahlen kennen, beobachten und deuten. Es macht Sinn, nach einiger Zeit mit dem Keyword-Planner zu arbeiten und zum aktuellen Thema die häufigsten Suchbegriffe suchen. Auf diese Suchbegriffe kann man dann den Artikel optimieren. Bitte aber nicht falsch verstehen. Die Beiträge sollten in erster Linie für die Leser geschrieben werden. Wenn man aber ein SEO-Plugin einsetzt und dort das Keyword, das man verwenden möchte (in diesem Beitrag ist das „Blog erstellen“), dann zeigt das Plugin automatisch, wenn ich es zu oft, oder zu selten verwendet habe.

Den Arbeitsplatz einrichten

Zu einem professionellen Blog gehören auch klar definierte Rahmenbedingungen. Man sollte die Zeit täglich einplanen und sich einen Arbeitsplatz einrichten, der ein bequemes Arbeiten ermöglicht. Da man wirklich Stunden vor dem PC verbringt sollte man auch unbedingt auf die Ergonomie achten, also nicht im Bett am Laptop arbeiten. Ein Blog ist eine regelmäßige Publikation, bei der man unbedingt auf eine gleichbleibende Qualität großen Wert legen sollte.

Ich habe gute Erfahrungen mit meiner Facebook-Seite gemacht um auf neue Beiträge hinzuweisen. Genauso kann man es mit einem Newsletter versuchen. Auf alle Fälle sollte man sich zur Professionalität bekennen und die Sache mit dem Blog erstellen Ernst nehmen. Ein schneller Erfolg ist nicht zu erwarten, aber mit regelmäßiger Arbeit kann man nach ein paar Monaten schon spürbare Erfolge verzeichnen.

Auf in die Planung

So, das waren meine Ratschläge an alle, die ein eigenes Blog erstellen wollen. Überstürzt es nicht und nehmt das Thema nicht zu locker. Es ist kein Job und eigentlich ist es völlig egal, ob ich etwas blogge, oder nicht, aber um möglichst bald erfolgreich zu werden und auch Leser zu haben muss das Blog professionell geführt werden. Dazu braucht man Zeit, Disziplin und Kreativität.

Ich wünsche Euch viel Erfolg und hoffe, dass meine drei Tipps vielen Jung-Bloggern 😉 weiterhelfen!

 

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