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Ich liebe mein Smartphone

Es ist ein Fluch, aber auch ein Segen. Mit dem Smartphone ist man permanent erreichbar. Einerseits unangenehm, weil man nie wirklich für sich ist, auf der anderen Seite toll, weil man für wichtige Personen und Institutionen, wie die Kita, immer erreichbar ist. Als Mutter von drei kleinen Kindern lernt man das Smartphone aber auch als kleinen Rückzugsort und Tor zur Welt schätzen.

Die Welt in der Tasche

Früher, als ich noch keine Kinder hatte, habe ich Zeitung gelesen, Radio gehört und Nachrichten im Fernsehen gesehen. Dafür habe ich heute keine Zeit. Ich lese Werbezuschriften und durchsuche sie nach Angeboten, die mich interessieren. Kinderwäsche, Kindernahrung, Spielzeug und Kinderausstattung stehen da ganz oben auf der Liste. Danach kommen Dinge, die meine Kleinen gerne essen. Radio höre ich nicht. Wir haben unser Wohnzimmer spartanisch eingerichtet. Mein Sohn spielt sehr gerne mit einem Ball und schießt so ziemlich alles von der Kommode, was dort steht und solange die Kinder klein sind, sind sie magisch von Elektrogeräten angezogen. Wir haben also nichts rumstehen. Auch keinen Radio. Und selbst wenn wir einen Radio hätten, dann würde ich ihn wohl nicht hören, weil es bei uns einfach immer sehr laut ist. Nachrichten im Fernsehen sind meist zu Uhrzeiten, an denen ich keine Zeit habe. Ich bin zwischen 5h und 20:30h nicht verfügbar. Was ich allerdings regelmäßig sehe ist Kika.

Smartphone sei dank

Ich habe Jahrelang das Smartphone verweigert. In dem Bereich bin ich ein bisschen old-school, oder vintage, wie man es heute freundlich ausdrückt. Ich wollte einfach keinen Touchscreen, also hat mein Mann sich alle paar Monate, wenn die Kleinen wieder mal eines meiner Handys vernichtet hatten, angestrengt um irgendwo noch einen letzten Restposten zu erwerben. Mittlerweile habe ich das zweite Smartphone und würde es nicht wieder hergeben. Ich habe im Alltag einfach keine Zeit mich an den PC zu setzen und etwas zu suchen. Das mache ich Abends, wenn die Kinder schlafen. Dafür habe ich untertags aber sehr viele „Stehzeiten“. Ich liege neben einem Kind und warte, dass es einschläft, oder sitze am Spielplatz neben dem Sandkasten. Da spielt mein Smartphone seine Stärken voll aus.

Musikbox, Zeitung und Prospekt

In meinem Smartphone steht alles, was ich wissen möchte. Ich kann Nachrichten lesen, bis ich wirklich alles weiß. Ich kann Musik hören und meinen Kindern Musikwünsche erfüllen und ich kann jederzeit Preise vergleichen. Man kann sich über jedes Produkt, das man kaufen möchte vorab informieren. In unserem Supermarkt gibt es kostenloses W-Lan, also kann ich dort ganz einfach nachlesen, ob das Sonderangebot wirklich ein Schnäppchen ist. Am meisten schätze ich mein Smartphone aber, wenn ich die Kinder zubett bringe. Es ist manchmal wirklich ein langwieriger Prozess, bis alle schlafen. Die beiden Mädchen schlafen normalerweise innerhalb von Minuten, aber mein Sohn verbringt jeden Abend zumindest eine halbe Stunde damit sich von einer Seite auf die andere zu wälzen und gegen den Schlaf zu kämpfen. Während ich früher entnervt neben ihm gelegen bin, genieße ich die Zeit heute. Es ist meine Zeit und ich kann in aller Ruhe Nachrichten und Klatsch lesen und mich auf den aktuellen Stand bringen.



Der Tarif ist wichtig

Natürlich kommt man mit ein paar E-Mails, Musikhören und Surfen auch unterwegs auf ein gewisses Datenvolumen. Da sollte man unbedingt darauf achten, dass man einen passenden Tarif hat. Blau bietet da z.B. verschiedene Tarife an, die je nach Bedarf gewählt werden können. In den größere Tarifen hat man sogar eine Allnet-Flat für Telefonie und SMS und 2 GB, oder 3 GB Datenvolumen. Damit sollte man auf jeden Fall auskommen und ein ausgedehnter Chat mit einer Freundin, oder ein paar süße Bilder, die ich meinem Mann live aus dem Sandkasten schicke sind kein Problem 😉



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